
WER ich bin
Mein Name ist Conny Müller.
Ich war schon immer ein Mensch, der viel wahrnimmt, viel fühlt und oft auch das spürt,
was nicht ausgesprochen wird.
Lange hatte ich dafür keine Worte.
Ich wusste nichts von Neurodivergenz, ADHS oder Hochsensibilität. Ich wusste nur,
dass ich die Welt manchmal anders und intensiver erlebe als andere. Also tat ich lange das,
was viele Menschen tun:
Ich passte mich an, funktionierte und versuchte, meinen Platz in einer Welt zu finden,
in der ich mich nicht immer passend fühlte.
Zu meinem Leben gehören auch meine drei wunderbaren, inzwischen erwachsenen Töchter.
Mami zu sein ist einer der wichtigsten Teile meines Lebens. Viele Jahre war ich alleinerziehend,
eine Zeit, die mich gefordert hat, wachsen liess und mir immer wieder gezeigt hat,
dass das Leben selten gerade Wege geht.
Auch meine drei Töchter haben mir auf ihre ganz eigene Art gezeigt, wie unterschiedlich Menschen sind, wie unterschiedlich sie ihren Weg gehen und wie wichtig es ist, einen Menschen nicht danach zu beurteilen, ob er in ein bestimmtes Bild passt.
Mein beruflicher Weg begann im Detailhandel. Irgendwann merkte ich jedoch, dass dieses ständige Funktionieren und Anpassen mich immer weiter von mir selbst entfernte.
Das wurde zu einem Wendepunkt in meinem Leben.
Ich begann hinzuschauen. Mich selbst besser kennenzulernen. Zu verstehen, weshalb ich fühle, denke und wahrnehme, wie ich es tue. Dabei begegneten mir auch die Themen ADHS, Autismus und Hochsensibilität, zuerst persönlich und später immer mehr auch fachlich.
Und ich begann etwas zu verstehen, das heute ein wichtiger Teil meiner Arbeit ist:
Nicht immer ist der Mensch das Problem. Manchmal ist es der Platz, an dem er versucht hineinzupassen.
Diese Erfahrung begegnete mir auch in meiner Arbeit mit und für andere Menschen immer wieder. Als Klassenassistenz durfte ich erleben, wie unterschiedlich Kinder lernen, fühlen und mit Anforderungen umgehen, und wie viel Kraft es kosten kann, wenn ein Kind ständig versucht, in ein System zu passen, das seinem Wesen nicht entspricht.
Auch in der Assistenzarbeit habe ich erfahren, wie wichtig es ist, nicht einfach zu übernehmen oder Lösungen vorzugeben, sondern genau hinzuschauen und hinzuhören: Was braucht dieser Mensch wirklich?
Heute begleite ich Kinder, Jugendliche und Erwachsene, mit oder ohne Namen für das, was sie gerade beschäftigt. Menschen mit ADHS, Autismus oder Hochsensibilität genauso wie Menschen, die vor einer Veränderung stehen, überfordert sind, an sich zweifeln, Orientierung suchen oder einfach spüren:
So wie es gerade ist, möchte ich nicht weitermachen.
Dabei geht es mir nicht darum, Menschen passend zu machen.
Es geht mir darum, gemeinsam herauszufinden, was für diesen einen Menschen stimmig ist.
Besonders geprägt hat mich auch meine Ausbildung als Besuchsclownin. Dort habe ich gelernt, wie viel Humor und Leichtigkeit selbst in schwierigen Momenten bewirken können und wie wichtig echtes Gesehenwerden ist.
Denn manchmal brauchen wir keinen perfekten Menschen gegenüber.
Sondern jemanden, bei dem wir einfach sein dürfen.
Ich glaube, dass jeder Mensch seinen ganz eigenen Glitzer in sich trägt. ✨
Manchmal wird er vom Leben, von Erwartungen, Erfahrungen oder Sorgen zugedeckt. Doch er ist nicht verschwunden.
Vielleicht ist genau das ein Teil dessen, was mir in meiner Begleitung am Herzen liegt:
Nicht aus einem Menschen jemand anderen zu machen, sondern gemeinsam wieder sichtbar werden zu lassen, was längst in ihm steckt. 🦋
Ein Satz begleitet mich immer wieder in meinem Leben:
„Lieber zu viel fühlen, als sich nicht mehr über Gänseblümchen zu freuen.“ 🌼
Und vielleicht beschreibt genau das ziemlich gut, wer ich bin.

Aus- Weiterbildung:
Diplom Basis Coach - PLI®
CAS ADHS und Autismus Coaching und Beratung - PLI®
Zertifikatlehrgang zum Hochsensibilitäts-Coach - PLI®
Klassenassistentin - PLI®
Zertifikat Besuchs-Clownin - Schwager Theaterinstitut Olten
WAS ich tue
Ich bin eine
Kämpferin
Leise. Bewusst. Und mit Herz.
Ich kämpfe für das, was mir wichtig ist:
Für das Gefühl, gut genug zu sein.
Für ein Leben ohne ständigen Anpassungsdruck.
Für die Freiheit, sich nicht falsch fühlen zu müssen.
Meine Leidenschaft ist es, Menschen mit ADHS, Autismus oder Hochsensibilität auf ihrem Weg zu begleiten, mit Verständnis, Offenheit und ohne Bewertung.
Ich möchte Räume schaffen, in denen Menschen einfach sein dürfen.
Ohne Masken. Ohne Druck. Ohne sich erklären zu müssen.
Dabei geht es mir nicht darum, Menschen zu verändern. Sondern darum, gemeinsam herauszufinden, was sie stärkt, was sie schützt und was ihnen hilft, sich selbst besser zu verstehen.
Denn ich weiss aus eigener Erfahrung:
Hinter Sensibilität, Chaos oder Erschöpfung steckt oft viel mehr,
Stärke, Kreativität und Tiefe.
Und manchmal beginnt Selbstannahme genau dort,
wo man aufhört, gegen sich selbst, sondern für sich selbst zu kämpfen.