Dein Blick

Aktualisiert: 14. Mai
Du siehst die Welt
durch deine Augen
und durch dein Herz.
Was du oft anschaust,
wird in dir größer.
Nicht weil es alles ist –
sondern weil es gerade nah ist.
Wenn du nur den Mangel siehst,
wird es enger.
Wenn du Möglichkeiten suchst,
wird es weiter.
Du machst nicht die Welt.
Aber du darfst entscheiden,
wie du ihr begegnest.
Und das ist schon ziemlich viel.

Verbunden
Manche Menschen
gehen aus unserem Leben.
Aber nicht alles von ihnen
geht mit.
Gemeinsame Momente
hinterlassen Spuren.
Erinnerungen.
Gefühle.
Wärme.
Loslassen heißt nicht,
alles zu vergessen.
Loslassen heißt,
weiterzuatmen,
ohne festzuhalten.
Du darfst verbunden gewesen sein.
Und du darfst weitergehen.
Beides passt.
Du ziehst an was Du bist.
Die Welt reagiert nicht auf Wünsche, sondern auf Verhalten.
Wenn du freundlich bist, wird es öfter freundlich zurückklingen.
Nicht immer.
Aber oft.
Wenn du hart zu dir bist, wird alles schwerer.
Nicht weil du schuld bist - sondern weil es müde macht.
Du musst nicht „hoch schwingen“.
Du darfst einfach echt sein.
Echtheit zieht Nähe an.
Und Nähe ist wertvoll.

Gegensätze
In dir wohnen Licht und Schatten.
Mut und Angst.
Lachen und Weinen.
Das eine macht das andere nicht falsch.
Manchmal zeigt dir Angst, wie wichtig dir etwas ist.
Manchmal zeigt Schmerz, wie viel Liebe in dir steckt.
Du musst dich nicht entscheiden.
Du darfst ganz sein.
Alles fließt
Es gibt Tage, da geht alles leicht.
Und Tage, da geht fast nichts.
Beides gehört zum Leben.
Du bist kein Fehler, wenn du müde bist.
Du bist kein Versager, wenn du Pause brauchst.
Manches wächst im Tun.
Manches wächst im Ruhen.
Vertrau dem Tempo, das gerade deins ist.

Foto/Text C.Müller

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